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16. Juli 2009 Jan van Aken

Vattenfall-Trasse durch Wilhelmsburg und Altona stoppen!

Vattenfall macht Altona für die nächsten drei bis vier Jahre zu einer Großbaustelle. Für das Kohlekraftwerk Moorburg muss eine Fernwärme-Trasse quer durch den Freihafen und Altona gelegt werden. Das Kraftwerk ist seit langem in der Kritik, weil es den Ausstoß von Klimagasen in Hamburg allein um 40% erhöhen wird. Die Fernwärme-Nutzung ist Teil der notwendigen Kühlung für das Kraftwerk Moorburg, außerdem lohnt sich das Kraftwerk finanziell nur mit einem gleichzeitigen Verkauf der Fernwärme.

„Die gute Nachricht: Wenn wir die Moorburg-Trasse verhindern können, kippen wir damit das ganze Kohlekraftwerk in Moorburg. Kohlekraftwerke sind die größten Klimakiller, die ganz ohne Super-GAU im alltäglichen Betrieb vielen Millionen Menschen welt-weit die Lebensgrundlage entziehen.“ sagt Jan van Aken, Spitzenkandidat der Hamburger LINKEN für den Bundestag. „Der schwarz-grüne Senat hat den Bau des Moorburger Werkes genehmigt, wir werden weiter versuchen, den Bau zu verhindern.“

Die Belastung für die AnwohnerInnen in Altona und St. Pauli wird groß sein. Die Röhre wird in einem ca. 8 m breiten und 4 m tiefen Graben verlegt. Viele Parks entlang der Strecke werden in den nächsten Jahren nicht benutzbar sein. Über 300 zum Teil sehr alte Bäume werden für Vattenfall gefällt.

„Wir haben genug von Vattenfall, endgültig. Der Konzern riskiert mit seinen Atom- und Kohlekraftwerken unser aller Zukunft. Krümmel muss endgültig vom Netz, Moorburg und die Trasse dürfen nicht gebaut werden, und niemand sollte mehr Strom oder Fernwärme von Vattenfall kaufen,“ fordert van Aken. „Hamburg lebt besser ohne Vattenfall.“

Die LINKE fordert einen Ausstieg aus der Atomenergie innerhalb der nächsten Wahlperiode und ist gegen den Neubau von Kohlekraftwerken. Mit regionalen Kraftwerken, die vor allem auf erneuerbare Energien setzen, können in den nächsten 4 Jahren 120.000 neue Energie-Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen werden.