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8. März 2013 Bürgerschaftsfraktion

Trotz Transparenz noch Offene Fragen

13.03.2012 Gemeinfrei lt. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bribe.png?uselang=de

Aufgrund des Transparenzgesetzes wurden die Gehälter der Mitglieder in Geschäftsführungen Hamburgs öffentlicher Unternehmen offen gelegt. Hamburger Abendblatt und Hamburger Morgenpost veröffentlichten jetzt die Listen.

Hierzu erklärt Kersten Artus, frauen- und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE: „Es ist ein Schritt ich die richtige Richtung, die Managergehälter im öffentlichen Dienst offenzulegen. Es reicht allerdings nicht aus, nur die Grundbezüge darzulegen. Prämien und weitere Einmalzahlungen – die so genannten leistungsbezogenen Vergütungsbestandteile – sowie geldwerte Vorteile müssen ebenfalls bekanntgegeben werden. Nur dann können die Bürgerinnen und Bürger sich ein vollständiges Bild davon machen, welche Einkommen Managerinnen und Manager haben. Wer Privilegien genießt, soll sie auch offenlegen.

Die erste Veröffentlichung bestätigt, dass Frauen gegenüber Männern erheblich benachteiligt werden. So ist es beispielsweise unerklärlich, warum die Leiterin der Vereinigung nur die Hälfte von dem erhält, was der Chef der Messe bekommt. Darf frühkindliche Bildung einen so geringen Stellenwert in der Gesellschaft haben? Ich meine nicht.

Außerdem muss über die Gehälterrelationen in den Betrieben und öffentlichen Konzernen nachgedacht werden. Wo Niedriglöhne gezahlt werden, dürfen Manager nicht absahnen. Inwieweit ein Gehalt von 455.000 Euro wie beim UKE-Chef dann noch zu rechtfertigen ist, darf bezweifelt werden.“