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28. August 2014 Bürgerschaftsfraktion

Taschenspielertricks schaffen keine Ausbildungsplätze!

Schülerin

Im Rahmen der Aktuellen Stunde zum Thema „Von Grund auf: SPD investiert in Bildung“, erklärt Dora Heyenn, schulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE: „Die SPD präsentiert Zahlen, um zu belegen, dass sie in der Bildungspolitik und beim Übergang von Schule zu Beruf erfolgreich ist. Leider sind die Zahlen unvollständig und nicht nachvollziehbar, es wird mit Prozentzahlen verschleiert. Wenn stolz darauf hingewiesen wird, dass ‚im Schuljahr 2012/13 40,6 Prozent der AV-Schülerinnen und -Schüler einen Ausbildungsvertrag abschließen und weitere 6,8 Prozent in Beschäftigung übergehen‘, dann reden wir von einer Gesamtzahl von 199 Jugendlichen.
 
Nach den neusten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit fehlen weit über 5.000 Ausbildungsplätze in Hamburg. Ingo Schlüter, stellvertretender Vorsitzender des DGB-Bezirks Nord stellte fest, dass die Ausbildungsstellenstatistik noch keine verbesserte Ausbildungsmarktlage erkennen lässt und ruft die Arbeitgeber in Hamburg auf mehr Ausbildungsstellen bereit zu stellen.“
 
Warum Senator Rabe seine Zahlen mit dem Schuljahr 2007/2008 vergleicht bleibt sein Geheimnis. Auf jeden Fall stimmt nicht, dass die Warteschleifen reduziert wurden. Es ist eine neue in den Schulen entstanden, weil seit 2012  SchülerInnen das Recht auf den Besuch des 10. Schuljahres haben.
 
Die Erfolgsmeldungen des Senators beruhen auf Taschenspielertricks, damit ist den jungen Menschen in Hamburg, die dringend einen Ausbildungsplatz brauchen, wirklich nicht geholfen.“