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14. Juli 2010 Bürgerschaftsfraktion

Streit über die Kosten für homöopathische Behandlungen lenkt von unsozialer Gesundheitspolitik ab

Die Forderung des SPD Gesundheitsexperten Karl Lauterbach die homöopathische Behandlung aus dem Erstattungskatalog der Krankenkassen zu streichen, hat vor allem eins erreicht: Die Diskussion um die drastischen Steigerungen der Kosten und die zunehmende Teilung in eine Zwei-Klassenmedizin wird überlagert von einem ideologischen Streit über Sinn und Unsinn von Naturheilverfahren.

Kersten Artus, die gesundheitspolitische Sprecherin der Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE stellt klar: "Finanziell bringt der Vorschlag gar nichts. Lediglich 0,06% der Kosten werden durch homöopathische Behandlungen verursacht."

Die berechtigte Wut der gesetzlich Versicherten, die die steigenden Kosten alleine auffangen sollen und immer öfter spüren, dass sie nach langen Wartezeiten deutlich schlechtere Leistungen als Privatpatienten erhalten, wird auf einen Nebenschauplatz umgelenkt. "Statt uns an unsinnigen Ablenkungsmanövern zu beteiligen, werden wir unsere Energie auf die Verhinderung weiterer Aushöhlungen der solidarischen Krankenversicherung richten", schließt Artus.