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1. November 2012 Pressestelle

Streik bei Neupack in Stellingen

Seit heute Morgen streiken die gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten der Firma Neupack in Stellingen. DIE LINKE. Hamburg erklärt sich mit den Streikenden solidarisch.

Seit gut einem Jahr kämpfen die Beschäftigten und der Betriebsrat mit Hilfe der Gewerkschaft IG BCE gegen die unhaltbaren Arbeitsbedingungen bei der Firma Neupack: Viele Beschäftigte haben seit Jahren keine Lohnerhöhung mehr erhalten, für gleiche Arbeit werden unterschiedliche Stundenlöhne gezahlt und Urlaub und Zuschläge werden unterschiedlich und willkürlich gewährt. Viele Beschäftigte erhalten Einkommen an der Grenze der Sittenwidrigkeit. Das heißt, hier wird Lohnwucher betrieben, bei dem die Beschäftigten weit unter dem Lohn liegen, der normalerweise für gleichwertige Arbeit in der Region gezahlt wird.

Die richtige Form, um diese von der IG BCE beschriebenen unhaltbaren Zustände durch faire Bedingungen abzulösen, ist ein Tarifvertrag. Diesen verweigert die Geschäftsführung aber beharrlich. Um die Arbeitsbedingungen zu zementieren und keinerlei Verbesserungen zuzulassen, hat die Geschäftsleitung unter fadenscheinigen Begründungen versucht den Betriebsratsvorsitzenden fristlos zu kündigen.

Bela Rogalla, Landessprecher der LINKEN erklärt: "Die Arbeitgeberwillkür bei der Firma Neupack muss beendet werden. Die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft haben unsere Unterstützung. Demokratie endet nicht an den Werkstoren und DIE LINKE steht an der Seite der Beschäftigten, die für bessere Löhne, gute Arbeitsbedingungen und ihre Würde kämpfen."

Wie auch nach der monatelangen Auseinandersetzung bei „pflegen & wohnen“ wird am Ende ein Tarifvertrag stehen.