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30. Oktober 2012 Bürgerschaftsfraktion

Stiftung Historische Museen: LINKE kritisiert strukturelle Unterfinanzierung

Stiftung historische Museen / www.shmh.org

Der Senat hat heute eine Neuausrichtung der Historischen Museen der Stadt angekündigt. Die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft begrüßt, dass der dauerhafte Erhalt der historischen Museen damit gesetzlich festgeschrieben werden soll. Gleichwohl kritisiert sie, dass die Neuausrichtung der Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) die Häuser trotzdem perspektivisch im Unklaren lässt. Außerdem bedauert die LINKE, dass mittlerweile kein Wort mehr über die Planungen zu einem Zentraldepot verloren wird, obwohl der SPD-Senat in seinem Arbeitsprogramm deren Umsetzung ankündigt.

Dazu Norbert Hackbusch, kulturpolitischer Sprecher der Linksfraktion und Vorsitzender des Kulturausschusses: „Hier werden zwar unterschiedliche Planungen für die verschiedenen Häuser präsentiert, aber gleichzeitig festgestellt, dass Geld im Haushalt dafür nicht vorgesehen ist. So wird weder eine Perspektive noch die notwendige Planungssicherheit für die Häuser geschaffen.

Vor der Wahl hatte die SPD in ihrem Regierungsprogramm noch eine „auskömmliche“ Finanzierung der Museen angekündigt und der SHMH in ihrem Arbeitsprogramm eine neue Chance versprochen.

Wenn das die versprochene Chance für die SHMH sein soll, bin ich skeptisch. Allein die Tatsache, dass die Museen nach dem Willen des Senats in den nächsten Jahren lediglich mit einem Ausgleich der Tariferhöhungen von 0,88 Prozent rechnen können, verspricht künftig zusätzliche finanzielle Belastungen. Ganz zu schweigen davon, dass die Häuser nach wie vor mit einer strukturellen Unterfinanzierung zu kämpfen haben. Dass der Senat darüber hinaus kein Wort zu dem angekündigten Kulturspeicher verliert, wirft kein Vertrauen erweckendes Licht auf seine Pläne zur Weiterentwicklung der Hamburger Museumslandschaft“, so Norbert Hackbusch.