
In der gestrigen Bezirksversammlung Eimsbüttel wurde durch das Stimmverhalten von SPD und GAL der Bebauungsplan Eidelstedt 68 (Möbel Höffner) angenommen. Entgegen den Wahlprogrammen und den Vereinbarungen in ihrem sog. Kernbündnis-Vertrag enthielten sich 7 der 14 SPD-und 5 von 9 GAL-Abgeordneten der Stimme, und ermöglichten so mit einem Abstimmungsergebnis von 21 : 15 : 12 die Annahme des Plans, der eine Katastrophe für Eidelstedt und Schnelsen ist.
Die Fraktion DIE LINKE kritisiert aufs Schärfste diesen Betrug am Wähler. Die Verabschiedung des Plans bedeutet für die Menschen nicht nur in Eidelstedt und Schnelsen einen Verlust an Wohn- und Lebensqualität durch erheblich zunehmenden Verkehr mit noch mehr Lärm und Abgasen sowie Vernichtung wertvoller Grünflächen. Die dort entstehenden vielfach prekären Arbeitsplätze gehen an anderer Stelle verloren. Durch die riesigen Randsortimente muss der Einzelhandel ruinöse Einbußen befürchten – im geplanten erweiterten Eidelstedt-Center werden Geschäfte aus diesen Branchen gegen den Billiganbieter Höffner nicht überlebensfähig sein, die geplante Attraktivitätssteigerung wird zunichte gemacht.
Die Begründung von SPD-und GAL-Fraktion ist hergeholt und rundweg falsch.
Diese Abwägung im Interesse der Menschen, Gewerbetreibenden, Verbände und Institutionen in Eidelstedt, Schnelsen und dem Umland haben SPD und GAL verraten. Die Fraktion DIE LINKE wird dagegen konsequent weiter an der Seite der Betroffenen stehen.
Heinz Bauske, Fraktionsvorsitzender