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3. März 2015 Fraktion Wandsbek

SPD muss Nazi-Vorwürfe aufklären!

Laut Recherchen des Internetmagazins „publikative.org“, die heute bekannt wurden, sitzt für die SPD ein Rechtsanwalt in der Bezirksversammlung Wandsbek, der in verschiedenen Publikationen offen Sympathie für verurteilte Neonazikader bekundete.

Demnach wickelte der Hamburger Jurist Ingo Voigt zunächst die Kanzlei des verstorbenen Neonaziikone Jürgen Rieger ab. Soweit ein völlig normaler Vorgang. Nicht normal und für uns nicht hinnehmbar hingegen sind die Veröffentlichungen Voigts im Nachgang. So schrieb er etwa für die OnlineAusgabe der NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“ eine politische Verteidigung des NPDVorsitzenden Udo Voigt. Außerdem steuerte er einen Artikel zum tief braunen NachrufSammelband auf Jürgen Rieger bei, in dem er laut publikative.org seine „Hochachtung“ vor dem bekennenden Rassisten Rieger bekundete und die Zusammenarbeit mit Neonazi-Kadern wie Udo Voigt und dem vorbestraften Thomas Wulff, einem der wichtigsten Anführer der militanten Kameradschaftszene, lobt.

„Die SPD in Wandsbek und Hamburg muss diese Vorwürfe eingehend prüfen. Auch Ingo Voigt muss dazu Stellung nehmen!“ fordert Julian Georg, Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE in der Bezirksversammlung Wandsbek. „Sollten sich sich die Vorwürfe bestätigen muss die SPD-Fraktion in Wandsbek die nötigen Konsequenzen ziehen. Rechtes Gedankengut darf keinen Platz in der Bezirksversammlung oder sonst wo haben.“


Hamburg, 03.03.2015


Quelle: www.publikative.org/2015/03/03/hamburger-spd-politiker-hochachtung-vor-juergen-rieger/,
abgerufen am 3.3.2015, 14:30