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14. April 2014 Bürgerschaftsfraktion

Senat verschleppt Konzept zur Sicherung von Sportflächen

Der Senat wird sein Konzept zur Sicherung von Sportflächen nicht wie von der Bürgerschaft beschlossen bis zum 30. Juni vorlegen, sondern „voraussichtlich erst zum 31.12.2014“. Das geht aus einem Schreiben der Behörde für Inneres und Sport (BIS) hervor. Zur Begründung wird lapidar auf „Maßnahmen und Erfordernisse der Entflechtung im Bereich Sportstättenmanagement“ verwiesen.

„Der Senat verschleppt mit fadenscheinigen Begründungen ein dringend nötiges Konzept zur Sicherung von Sportflächen, obwohl es an allen Ecken und Enden der Stadt Konflikte insbesondere mit dem Wohnungsbau gibt“, erklärt dazu Mehmet Yildiz, sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Obwohl der Senat mit einer vollmundigen Dekadenstrategie an den Start gegangen ist, kriegt er es nicht einmal hin, rechtzeitig einen groben Plan zur Sicherung von Sport- und Bewegungsflächen vorzulegen. Und während mehr und mehr allgemein zugänglich Sportstätten verfallen, kungelt der Sportsenator mit Olympia-Funktionären hinter verschlossenen Türen und in Edelrestaurants über eine Olympia-Bewerbung Hamburgs. Statt um größenwahnsinnige Projekte wie eine Olympia-Bewerbung, die Hamburg in die Insolvenz treiben könnte, sollte Neumann sich um die Förderung des Sports im Sinne aller Hamburgerinnen und Hamburger kümmern.“