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27. August 2013 Bürgerschaftsfraktion

Senat deckelt A7 und die Anliegen der AnwohnerInnen

Die Hamburger Verkehrsbehörde hat heute den Planfeststellungsbeschluss für den umstrittenen Ausbau der A7 mit einer Eintunnelung in Stellingen erlassen. Baubeginn soll bereits im kommenden März sein, Bedenken der AnwohnerInnen und der Feuerwehr wurden weitgehend außer Acht gelassen. „An sich ist der Deckel über die Autobahn sicher ein Gewinn für Stellingen“, kommentiert Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Er kann aber nicht verdecken, dass ein immer weiterer Anstieg des Autoverkehrs auch immer mehr Probleme schafft. Probleme, die an sich schon schwer gelöst werden können – ganz sicher aber nicht ohne Einbindung der BürgerInnen. Das hätte der Senat aus vielen Großprojekten der letzten Jahre lernen können.“

Sudmann kritisiert unter anderem, dass die AnwohnerInnen eine sechs Meter hohe Lärmschutzwand „einfach vor die Nase gesetzt bekommen“ und die Behörde trotz Klagen sofortigen Vollzug angeordnet hat. Diese Kritik teilt auch Astrid Dahaba, Bezirksabgeordnete DIE LINKE in Eimsbüttel: „Für die AnwohnerInnen ist diese Lärmschutzwand in ihren Gärten mehr als eine Zumutung. Noch schlimmer als im Imbeckstieg ist es für die Menschen im Schopachweg, denn hier verläuft die Wand noch dichter an den Häusern.“

„So lässt sich ganz sicher keine Akzeptanz für den Ausbau der Autobahn und die jahrelange Baustelle schaffen“, erklärt Heike Sudmann. Auch auf die Sicherheitsbedenken der Feuerwehr hätte die Behörde stärker eingehen müssen, so die Fachabgeordnete. „Auch eine alternative Verkehrslenkung während der Baumaßnahmen hätte vor Ort wesentlich besser abgesprochen werden können. So wird aber in Stellingen nicht nur die A7 gedeckelt, sondern auch die berechtigten Anliegen der AnwohnerInnen.“