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23. November 2011 Bürgerschaftsfraktion

Schulsenator Rabes Inklusionskonzept: Ungerechtigkeit für alle

Schulsenator Ties Rabes hat heute kurz vor der Haushaltberatung auf einer Pressekonferenz sein Inklusionskonzept vorgestellt. Er hat sich dafür gelobt, dass dieses Konzept Gerechtigkeit zwischen zu gut versorgten und nicht so gut versorgten Grund- und Stadtteilschulen schaffen würde. Außerdem sei Hamburg damit besser alle anderen Bundesländer.
 
Dazu erklärt Dora Heyenn, schulpolitische Sprecherin der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft: "Unter den Blinden ist der Einäugige König. Hamburg ist seit vielen Jahren vorbildlich mit den Integrativen Regelklassen und Integrationsklassen. In ihnen werden Kinder und Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam beschult. In den Integrativen Regelklassen gibt es zusätzlich zur regulären Lehrkraft eine halbe Sonderpädagogenstelle und ab Klasse 4 eine dreiviertel Erzieherstelle. Schulsenator Rabe schafft jetzt die Integrativen Regelklassen und Integrationsklassen ab. Während eine durchschnittliche Grundschule bei einer Versorgung mit Integrativen Regelklassen vier Sonderpädagogenstellen hat, werden es zukünftig nur noch 1,5 Sonderpädagogenstellen und weniger sein. Ähnlich ungerecht ist es bei den Stadtteilschulen. Was Schulsenator Rabe Gerechtigkeit nennt, ist Ungerechtigkeit für alle. Schulsenator Rabe sollte sich Sparsenator nennen."