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10. April 2015 Dora Heyenn

Schuld hat der Überbringer der schlechten Nachricht!

Vorlesungssaal / By Sane (Own work) [CC-BY-SA-3.0 , via Wikimedia Commons

In diesem Fall die Überbringerin. Für die Studierenden der Fachrichtung Gesundheit für das Lehramt an beruflichen Schulen an der Uni Hamburg ist es eine gute Nachricht, dass sie ihr Studium im Sommersemester nun doch fortsetzen können.

Zu befürchten ist, dass es sich lediglich um eine Übergangslösung handelt. Zu hoffen ist, dass die Qualität der Lehre aufrechterhalten wird.

Dazu Dora Heyenn: „Dass es seit Jahren Personalengpässe in diesem Studiengang gibt, ist ein offenes Geheimnis. Mit der frohen Botschaft macht es sich Prof. Lenzen zu einfach. Schuld an allem soll nun nach antikem Muster Frau Prof. Dr. med. Mühlhauser haben, weil sie auf die massiven Probleme aufmerksam gemacht hat. Anstatt das Übel an der Wurzel zu packen und ein Ende der prekären Beschäftigung einzuleiten, wurden 'innerhalb weniger Tage Ersatzpersonal gefunden'. Da stellt sich doch die Frage, ob aus Drittmitteln, ob Lehraufträge und wenn ja, zu welchen Bedingungen? Dass die Ausstattungsfragen von Professuren auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen werden, das ist sicherlich richtig. Richtig ist aber auch, dass das eine Frage der Finanzierung ist. Deshalb sollte die Universität bei der Wissenschaftsbehörde eine auskömmliche Finanzierung einfordern und nicht einzelne Personen an den Pranger stellen.“