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24. Januar 2012 Bürgerschaftsfraktion

Scholz-Flugaffäre: LINKE fordert Aufklärung

© CC BY 2.0: SPD Schleswig-Holstein

4147 Euro für einen Flug nach Berlin und zurück - als Bürgermeister Olaf Scholz am vergangenen Donnerstag zur Trauerfeier zu Ehren Werner Ottos nach Berlin reiste, schien ihm das nicht zu viel Aufwand zu sein.

Angeblich war der Flug nötig, weil Scholz es so eilig hatte, um zu einem Termin nach Hamburg zu kommen. Kritische Stimmen fragen nun: Hatte Scholz es wirklich so eilig? Oder hat er den Flug aus Bequemlichkeit gebucht?

"Es stellt sich die Frage, ob Herr Scholz hier vielleicht gewulfft hat", sagt Norbert Hackbusch, haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. "Scholz fordert überall Sparsamkeit ein und verprasst dann selbst Tausende Euro mit offenbar überflüssigen Flügen."

Hackbusch fragt sich, ob die Ausgaben für den Flug überhaupt durch die Spesenordnung des Senats gedeckt sind. Dazu hat er eine Anfrage an den Senat gestellt. "Wasser predigen, Wein trinken, das scheint das Motto des Senats zu sein, wenn es um den Umgang mit Steuergeldern in Hamburg geht", so Hackbusch.