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25. Mai 2010 Bürgerschaftsfraktion

Schließung der Galerie der Gegenwart: Hamburger Museen im Strudel der desaströsen Sparpolitik des Senats

Die Diskussion um die Galerie der Gegenwart ist ein Vorreiter der Gesamt-Hamburger Situation. Es werden kleine Summen eingespart und dadurch große Schäden ajngerichtet. Die Einsparung von vergleichsweise geringen 200.000 Euro beschädigt nicht nur das Image der Stadt, sondern gefährdet die Kunsthalle. Ähnliches war schon bei der angekündigten Schließung des Hafenmuseums zu vermelden.

"Das Problem liegt nicht in fehlenden Controlling-Daten oder Geschäftsführern, die nicht rechnen können. Die Wahrheit ist: Die Hamburger Museen sind nicht ausreichend finanziert. Deshalb fehlen nicht nur Sonderausstellungen, sondern die Hamburger Museen werden nachhaltig geschädigt", erklärt Norbert Hackbusch, kulturpolitischer Sprecher und Vorsitzender des Kulturausschusses.

Der Vergleich mit Museen in anderen Städten zeigt, dass diese finanziell deutlich besser ausgestattet sind und lässt das Gutachten der Herren Baumstark und deren Formulierung der "Auskömmlichkeit" in einem andern Licht erscheinen.

Die Diskussion verdeutlicht die dramatische Situation: Die Hamburger Museenlandschaft gerät zunehmend in den Strudel der desaströsen Sparpolitik des Senats. Erst werden die Direktoren der Hamburgischen Museen entmachtet, dann gibt es Streit mit dem Direktor der Hamburger Kunsthalle. Die Senatorin macht gegenwärtig einen Fehler nach dem anderen. Ist sie nervös wegen der Kürzungsdiskussionen im Hamburger Senat?