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13. November 2013 Bürgerschaftsfraktion

„Schlechte HHLA-Quartalszahlen auch selbst verschuldet“

© CC BY-SA 2.5: Gunnar Ries

Die Hamburger Hafen- und Logistik AG (HHLA) hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres zwar mehr Container umgeschlagen als im Jahr zuvor, rechnet aber mit weniger Gewinn als ursprünglich geplant. „Der Container-Umschlag wurde gesteigert, die Intermodal-Zahlen sind gestiegen und im Bereich Immobilien steht die HHLA bestens da. Da erstaunt es schon, dass die HHLA weniger Geld verdient“, erklärt dazu Norbert Hackbusch, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Die Gewinneinbrüche pauschal auf die Verzögerung der Fahrrinnenanpassung und den Ausbau des Containerterminals Burchardkai zu schieben, ist eine Verschleierung.“

Das städtische Unternehmen müsse klar benennen, welche auch monetären Probleme das Ausbleiben der Elbvertiefung tatsächlich schaffe. Zudem seien unnötig hohe Kosten nicht durch den Ausbau des Burchardkais selbst, sondern durch die teilweise chaotische Organisation des Ausbaus entstanden, so Hackbusch: „Hier kamen mir in den letzten Monaten mehrere Berichte über innerbetriebliche Mängel und Probleme zu Ohren, die öffentlich diskutiert gehören und eine Verlautbarung des Vorstands verlangen.“