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31. August 2010 Bürgerschaftsfraktion

Schlammschlacht bei der HSH Nordbank beenden

Täglich kommen neue Fakten und Details über die internen Schlammschlachten bei der HSH Nordbank ans Licht der Öffentlichkeit. Mit eindeutig rechtswidrigen Methoden hat das Führungspersonal der Bank unliebsame Mitarbeiter aus dem Unternehmen gedrängt. Trotzdem ist Herr Nonnenmacher immer noch Vorstandsvorsitzender der Bank. Und die Anteilseigner Hamburg und Schleswig Holstein schauen diesem Treiben nach wie vor tatenlos zu.

Dazu erklärt Dr. Joachim Bischoff, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft:

"Mit großer Sorge verfolgt DIE LINKE die Entwicklung in der HSH Nordbank, weil das interne Intrigenspiel des Managements und die damit verbundenen gesetzeswidrigen Handlungen den Sanierungsprozess der Landesbank ernsthaft gefährden. Die Anteilseigner Hamburg und Schleswig Holstein wollen diesem Treiben offensichtlich immer noch kein Ende setzen und räumen dem Aufsichtsrat erneut vier Wochen Zeit ein, um insbesondere die Vorwürfe gegen Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher aufzuklären. Das ist ein riskantes Spiel mit dem Feuer.

Denn die SteuerzahlerInnen haben im Vertrauen auf eine mögliche Gesundung viele Milliarden in die Bank investiert. Durch die Schlammschlacht innerhalb des Managements wird die Entwicklung der Landesbank hin zu einem wieder geordneten Geschäftsbetrieb auf Spiel gesetzt und die Steuermilliarden sind dabei der Einsatz. Die Anteilseigner dürfen dem nicht länger zu sehen, sondern müssen umgehend für Aufklärung und eine personelle Neubesetzung sorgen."