Zurück zur Startseite

Kontakt zur Pressestelle

DIE LINKE,
Landesverband Hamburg
Pressestelle,
Martin Wittmaack
Wendenstr. 6 • 20097 Hamburg
presse@die-linke-hamburg.de
+49 -(0)176 - 600 22 592

 
4. Oktober 2011 Bürgerschaftsfraktion

Sauberer Bahnhof durch Privatisierung: LINKE kritisiert Vertreibung und Ausgrenzung

Gegen Ausgrenzung und Vetreibung - DIE LINKE

Die Vertreibung und Ausgrenzung in Mitte geht weiter. Nachdem der Obdachlosen-Zaun unter der Kersten-Miles-Brücke aufgrund der massiven Proteste  abgebaut wurde, richtet sich die Aufmerksamkeit auf die anderen Projekte der Law-und-Order-Politik von Bezirksamtsleiter Markus Schreiber. Neben dem Bauwagenplatz Zomia und dem Hansaplatz ist gegenwärtig insbesondere der Bahnhofsvorplatz Schauplatz der systematischen Ausgrenzung und Verdrängung im Bezirk.

Dazu erklärt Cansu Özdemir, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

"Der Erfolg der engagierten Proteste gegen den Zaun hat gezeigt, dass die Hamburger/innen der Ausgrenzung und Vertreibung nicht akzeptieren. Der Protest muss weiter gehen, denn von Einsicht und einem Ende der Law-und-Order-Politik ist nichts zu spüren. Es bleibt abzuwarten, welche ,Alternativlösung' Bezirksamtleiter Schreiber für die Brücke vorschwebt. Denn daran, dass er dort keine Obdachlosen dulden wird, hat er keine Zweifel gelassen.

Am Bahnhofsvorplatz geht die Vertreibungspolitik weiter, die Bahn soll dort künftig für ein ,ansprechendes Erscheinungsbild' sorgen. Hier zeigt sich, wie sich Probleme schaffen und eskalieren lassen, um unter Verweis darauf die geplanten Maßnahmen durchzusetzen: Das Pissoir am Bahnhof wurde abgerissen, jetzt dient der Uringestank als Begründung dafür, dass Trinker und Obdachlose dort wegmüssen."