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29. November 2013 Bürgerschaftsfraktion

Quartalszahlen der HSH Nordbank: Der Ausblick ist beunruhigend

Foto By Arne List (originally posted to Flickr as HSH Nordbank), via Wikimedia Commons

Am Freitag hat die HSH Nordbank ihre Zahlen zum 3. Quartal 2013 veröffentlicht. Das Quartalsergebnis hat sich demnach gegenüber dem Vorjahreszeitraum verschlechtert (Ergebnis vor Steuer 2013 ./.132 Mio. Euro; 2012 plus 23 Mio. Euro) bei reduzierter Bilanzsumme (116 Mrd. Euro gegenüber 131 Mrd. Per 31.12.2012).

Dazu erklärt Norbert Hackbusch, finanz- und haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Bei näherer Betrachtung bieten die heute veröffentlichten Zahlen keinen Anlass zur Beruhigung. Die HSH-Nordbank hat nach wie vor nicht ausreichend Risikopositionen gebildet. Das soll offensichtlich frühestens zum Jahresende erfolgen, möglicherweise auf Druck der aktuellen BaFin-Sonderprüfung hierzu im Hause der HSH-Nordbank. Der Hinweis von Herrn von Oesterreich, zum Jahresende einen Verlust im 'deutlichen dreistelligen Millionenbereich' ausweisen zu müssen, lässt nichts Gutes erahnen. Die NordLB hat im direkten Vergleich bereits deutlich solider weitaus höhere Risikopositionen gebildet, obwohl das zugrunde liegende Engagement deutlich geringer ist. Auch die Qualität der gelieferten Quartalsinformationen ist bei der NordLB um Welten besser.“