Zurück zur Startseite

Kontakt zur Pressestelle

DIE LINKE,
Landesverband Hamburg
Pressestelle,
Martin Wittmaack
Wendenstr. 6 • 20097 Hamburg
presse@die-linke-hamburg.de
+49 -(0)176 - 600 22 592

 
14. Juni 2016 Bürgerschaftsfraktion

Punktlandung für bessere Qualität im schulischen Ganztag

Sabine Boeddinghaus, schulpolitische Sprecherin und Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft

Die Volksinitiative „Guter Ganztag für Hamburgs Kinder“ und der Senat haben sich vor dem Hintergrund eines anstehenden Volksentscheids auf eine Verbesserung des schulischen Ganztags geeinigt. „Wir gratulieren der Volksinitiative zu diesem großartigen Verhandlungserfolg“, erklärt dazu Sabine Boeddinghaus, schulpolitische Sprecherin und Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Das ist ein Riesenschritt hin zu mehr Verlässlichkeit bei Bildung und Betreuung, zu einem verbesserten ErzieherInnen-Kind-Schlüssel, hin zu einer verstärkten  Kooperation zwischen Schule am Vormittag und Jugendhilfeträger am Nachmittag, zu mehr Beteiligung und Mitsprache der Eltern, gesünderem Essen und einer angemessenen kindgerechten räumlichen Ausstattung. Wir bedanken uns bei der Initiative für ihren unermüdlichen, ehrenamtlichen und sehr professionellen Einsatz für Hamburgs Schulen. Ohne diese Initiative hätte der Senat, allem voran der Schulsenator, weiter La Paloma gepfiffen und behauptet, im Ganztag wäre alles in Ordnung!“

Die Fraktion DIE LINKE hat die Volksinitiative von Anfang in ihren Forderungen und auch praktisch, unter anderem beim Unterschriftensammeln, unterstützt. „Jetzt müssen die verabredeten Punkte zur räumlichen Situation, zur Ernährung, zum Personal und zur Kooperation natürlich auf Augenhöhe Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt werden, damit sich die Qualität im schulischen Ganztag auch merklich für alle Beteiligten verbessert. Das werden wir sehr kritisch begleiten“, kündigt Boeddinghaus an. „Wir werden aber natürlich auch weiterhin die über die Einigung hinausgehenden berechtigten Forderungen zur Raumsituation und zur Umsetzung der Inklusion auch am Nachmittag vertreten.“