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19. Mai 2014 Bürgerschaftsfraktion

„Olympia-Studie ist ein Täuschungsmanöver“

Am Mittwoch wollen die Fraktionen von SPD, CDU, Grünen und FDP den Senat beauftragen, kurzfristig eine „ergebnisoffene Studie“ zur möglichen Durchführung Olympischer und Paralympischer Spiele in Hamburg zu erstellen. Die Fraktion DIE LINKE wird diesem Antrag nicht zustimmen. „Die Antragsteller schreiben es schon selbst: ,Der Prüf- und Beteiligungsprozess ist in zeitlicher Hinsicht äußerst ambitioniert, nicht alle (…) genannten Fragestellungen werden sich bis zum Herbst 2014 klären lassen‘“, erläutert Mehmet Yildiz, sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Aber selbst wenn all diese auf den ersten Blick so kritischen Fragen ehrlich beantwortet werden sollten: Alle Wünsche und alle frommen Bekenntnisse zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Finanzierbarkeit würden in dem Moment hinfällig, in dem der Senat die Knebelverträge des IOC unterschreiben muss und faktisch den Stadtschlüssel abgibt.“

Vor diesem Hintergrund sei die beantragte Studie nicht nur von vornherein weitgehend irrelevant, sondern vor allem ein Versuch, den KritikerInnen des Mammutprojekts Sand in die Augen zu streuen, so Yildiz: „Hamburg hat wirklich schon genug zu stemmen: Elbphilharmonie, HSH Nordbank, U-Bahn-Bau und vieles mehr. Es ist wirklich unglaublich, dass den Hamburgerinnen und Hamburgern jetzt mit solchen Täuschungsmanövern die nächste Großbaustelle untergejubelt werden soll, die Milliarden kosten und die soziale Spaltung der Stadt weiter vertiefen wird. Da macht DIE LINKE nicht mit!“