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28. April 2009 Fraktion Wandsbek

Öffentliche Unterbringung weiterentwickeln

In einem Antrag für die Bezirksversammlung Wandsbek am 07.Mai 2009 fordert die Fraktion DIE LINKE den Senat auf, die Anzahl der Einzelzimmer so zu erhöhen, dass zumindest alle psychisch und physisch kranken Wohnungslosen menschenwürdige Mindestbedingungen erhalten. In den 8 Wandsbeker Unterkünften von fördern & wohnen (f&w) leben zurzeit 573 alleinstehende Menschen. Davon sind nur 41 in Einzelzimmern untergebracht.

Weiterhin wird in dem Antrag gefordert, bei der Unterbringung die Bedürfnisse insbesondere langjährig untergebrachter Flüchtlingsfamilien mit Kindern zu berücksichtigen und die von der Bundesregierung unterzeichnete Kinderrechtskonvention konsequent anzuwenden.

Dazu Vasco Schultz (32), Mitglied im zuständigen Fachausschuss der Bezirksversammlung: “Öffentliche Unterbringung ist nicht nur eine kurzfristige Notsituation. Wir wissen, dass in zahlreichen Fällen – insbesondere bei Flüchtlingen mit geduldetem Aufenthaltsstatus - der Aufenthalt in den Wohnunterkünften sechs oder auch mehr Jahre betragen kann“.

Vor dem Hintergrund der stark rückläufigen Zuwandererzahlen - seit 2003 wurden in Wandsbek 16 Standorte mit 2.500 Plätzen geschlossen - hätte der Senat nach Auffassung der LINKEN die freiwerdenden Kapazitäten zu einer Standardverbesserung nutzen können. Diese Standardverbesserung wurde im Koalitionsvertrag über die Zusammenarbeit in der 19. Wahlperiode immerhin schon angekündigt.

Der Antrag liegt dieser Pressemitteilung bei.

Die Antwort auf die Anfrage findet sich unter folgendem Link:
http://www.die-linke-wandsbek.de/index.php?id=879

Für Rückfragen: Vasco Schultz: Mobil:  0173 58 408 37