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19. Dezember 2012 Jan van Aken

Neupack: Tarifvertrag statt Streikbrecher-Becher!

„Die Molkereien müssen jetzt Druck auf Neupack machen. Es kann doch nicht sein, dass die ihren leckeren Joghurt oder Käse in Streikbrecher-Bechern verkaufen. Hungerlöhne und Willkür bei Neupack müssen ein Ende haben – dafür nehmen wir jetzt auch Edeka und Milram in die Pflicht“, erklärte der Hamburger Bundestagsabgeordnete der LINKEN Jan van Aken zur heutigen Aktion vor zwei Edeka-Märkten in der Osterstraße.

Gemeinsam mit Streikenden von Neupack hat DIE LINKE heute darauf aufmerksam gemacht, wo die von Streikbrechern hergestellten Produkte Abnehmer finden. Sie klärten Kunden über die Herkunft der eben eingekauften Joghurtbecher auf und baten sie, Druck auf die Marken Milram und Unsere Heimat auszuüben. Diese beziehen Joghurtbecher und andere Verpackungen von Neupack.
Dort streiken die Beschäftigten seit dem 1. November für gerechte Löhne und einen Tarifvertrag. Seit Streikbeginn setzt die Neupack-Geschäftsführung Streikbrecher ein. Erst vor einer Woche erklärte Neupack nach Verhandlungen mit der IG BCE erneut, keinen Tarifvertrag abschließen zu wollen. „DIE LINKE solidarisiert sich mit dem Streik der KollegInnen bei Neupack und wünscht sich,  dass alle HamburgerInnen die gerechten Forderungen der Beschäftigten von Neupack und ihrer Gewerkschaft IG BCE nach Abschluss eines Tarifvertrages aktiv unterstützen“, sagte van Aken.

„Die Molkereien sollen nicht die Geschäftsbeziehungen zu Neupack abbrechen – wir wollen ja nicht, dass die Arbeitsplätze bei Neupack verloren gehen“, erläuterte van Aken. „Im Gegenteil, die Molkereien sollen ihre starke Stellung als Kunden von Neupack nutzen, um den Druck auf die Neupack-Geschäftsführung zu erhöhen, endlich gerechte Löhne zu zahlen und die Willkür dort zu beenden.“