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13. Juni 2012 Bürgerschaftsfraktion

Neue Studie belegt Wohnungsmangel

Laut einer Studie des Pestel-Instituts fehlen bereits im Jahr 2017 bis zu 50.000 Mietwohnungen in Hamburg. Der vom SPD-Senat versprochene Bau von jährlich 6000 Wohnungen „werde das Problem vorerst nicht lösen“. Das berichtet heute das Abendblatt in seiner Online-Ausgabe.

Dazu erklärt Heike Sudmann, stadtentwicklungspolitische Sprecherin: „Was viele MieterInnen auf Wohnungssuche schon lange wissen, wird jetzt noch mal bestätigt: In Hamburg herrscht eine dramatische Wohnungsnot. Die Schätzungen variieren zwischen 30.000 (HCU) und 90.000 Wohnungen (Engel &Völckers).

Die Untersuchung verweist zudem auf eine bundesweite Zunahme der Haushalte mit einem Einkommen unter 1.500 €, im Jahr 2010 sind das bereits 44% aller Haushalte. Da auch in Hamburg die Zahl der Haushalte mit wenig Einkommen steigt, muss der Senat umsteuern: Es muss mehr preisgünstiger Wohnraum gefördert werden, dass zu einem Drittel Eigentum gefördert wird, geht an am Bedarf vorbei.