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20. Juni 2013 Bürgerschaftsfraktion

Neue Mitte Altona darf nicht nur für InvestorInnen da sein!

Heike Sudmann

Die geplante Bebauung der Neuen Mitte Altona bleibt weiterhin heftig umstritten: In einer Stellungnahme der bezirklichen Stadtplanungsabteilung Altona werden die Pläne der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt wegen der vorgesehenen hohen und dichten Bebauung heftig kritisiert. „Viele und hohe Gebäude und wenige Freiflächen versprechen höchste Grundstückspreise und Gewinne. Da bekommt jedeR InvestorIn leuchtende Augen“, erklärt Heike Sudmann, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Die zukünftigen BewohnerInnen  dagegen sollen mit dem Bahnlärm und den fehlenden Grün- und Spielflächen leben. Diese Planung muss geändert werden. Der Senat hat sich gefälligst am Wohl der Menschen zu orientieren und nicht dem der InvestorInnen.“

Derweil gibt er Senat in seiner Antwort  auf die Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 20/8039) zu, dass die Knackpunkte bei der Neuen Mitte Altona weiterhin offen sind. So gibt es bis heute keine Lösung des Bahnlärm-Problems. „Der Senat tut immer so, als wenn sich das Lärmproblem von selbst lösen würde. Das ist Quatsch, denn der Senat hat nichts in Hand, um die Bahn unter Druck zu setzen“, erläutert Sudmann.

„Die Antworten des Senats und die Kritik aus dem Bezirksamt bestätigen die Linie der LINKEN“, fasst Sudmann zusammen. „Wir kämpfen weiterhin für Wohnungsbau – aber nicht für solchen, wie ihn der Senat gerade in Altona durchziehen will.“

Die beantwortete Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE finden Sie im Anhang dieser Mitteilung.

Dateien:
20-08039.pdf191 K