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26. Juni 2015 Fraktion HH-Nord, Bezirk HH-Nord, Stadtteilgruppe Winterhude-Süd / Jarrestadt

Murks am Mühlenkamp

Die Umbauarbeiten am Mühlenkamp sind fast abgeschlossen und die AnwohnerInnen sind mit den Ergebnissen mehr als unzufrieden. Viele sind der Auffassung, dass die Volksinitiative nutzlos gewesen sei und stattdessen die Planung des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer (LSGB) durchgesetzt wurde.

„Das führt zur Politikverdrossenheit, und immer weniger Menschen sind dann bereit, sich für die Belange des Stadtteils zu engagieren“, kritisiert Karin Haas, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE und Winterhuderin.“ Die Fahrradstreifen werden zwar begrüßt, aber sie hören abrupt an der Kreuzung Mühlenkamp/Poelchaukamp auf und können nur durch massives Eingreifen der Polizei von parkenden Autos frei gehalten werden. Die Kreuzung Gertigstraße/Mühlenkamp ist durch die vielen Verkehrsinseln und die unklare Führung der Spuren für Autos und Fahrräder gänzlich unübersichtlich geworden.“

Der neuralgische Abschnitt am Mühlenkamp ist das Teilstück zwischen Poelchaukamp und Gertigstraße, da hier der Mühlenkamp durch die Wohnbebauung besonders eng ist. Der Busparkstreifen für zwei Busse, die Fahrräder, der Lieferverkehr und die Autos mit Linksabbiegerspur müssen hier irgendwie aneinander vorbei. Das führt zu Rückstaus in der Gertigstraße, im Poelchaukamp und auf dem Mühlenkamp.

DIE LINKE hatte vor 1 ½ Jahren im Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude den Vorschlag gemacht, dieses Teilstück verkehrsberuhigt zu führen mit der Freigabe für Bus, Taxi, Fahrrad- und Lieferverkehr. Sie hatte damit Vorschläge aufgegriffen, die schon vor 10 Jahren in Winterhude diskutiert, aber leider nicht weiter verfolgt worden waren.

„Unser Antrag wurde leider mehrheitlich abgelehnt“, bedauert Karin Haas, „mit dieser Lösung würde der Individualverkehr über die Gertigstraße und den unteren Mühlenkamp und über den Poelchaukamp und den oberen Mühlenkamp geleitet und das enge Teilstück in der Mitte des Mühlenkamps entlastet. Die jetzige Lösung ist für alle unbefriedigend.“