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29. Januar 2009 Fraktion HH-Mitte, Stadtteilgruppe St. Pauli

Motor für Benennung des Karolinenplatzes war DIE LINKE. !

Endlich sind auch SPD, GAL und CDU aufgewacht: Noch im November wurde auf Antrag von Dr. Osterburg (GAL) ein Antrag der Fraktion DIE LINKE im zuständigen Ausschuss Management des öffentlichen Raums nicht behandelt. In diesem Antrag forderte DIE LINKE, dass der Karolinenplatz, der nach Beendigung der Bauzeit bereits zuvor am 31. Oktober vom Bezirksamtsleiter feierlich eröffnet wurde, auch weiterhin diesen Namen tragen solle. Schließlich hatte sich der Sanierungsbeirat Karolinenviertel schon vor längerer Zeit eingehend mit der Namensgebung beschäftigt und ein eindeutiges Votum für den Namen „Karolinenplatz“ abgegeben. Die BewohnerInnen des Karoviertels waren mit der feierlichen Eröffnung des Platzes endgültig davon ausgegangen, dass der Platz diesen Namen tragen werde. Dass selbst nach der Einweihung weiterhin Verunsicherung über die Benennung des Platzes gestreut wurde, löste nicht nur im Karoviertel starkes Befremden aus.

DIE LINKE. begrüßt, dass – anscheinend aufgeweckt durch den Antrag der Fraktion DIE LINKE. – nun auch die übrigen Fraktionen sich zumindest für den größten Teil des Platzes dem Votum des Sanierungsbeirats angeschlossen haben.

Ebenfalls positiv bewertet DIE LINKE., dass rund um die russisch-orthodoxe Kirche der Platz künftig „Tschaikowskiplatz“ heißen soll. Dass ein Kirchplatz wohl auch auf Wunsch der Kirchengemeinde nach dem schwulen russischen Komponisten benannt wird, erscheint uns als deutliches Bekenntnis der Kirchengemeinde gegen die ansonsten in den christlichen Kirchen weit verbreitete Homophobie.