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5. Juni 2014 Bürgerschaftsfraktion

Mehr Personal für ASD: „Scheele reagiert zu spät und zu wenig“

Sozialsenator Detlef Scheele hat angekündigt, endlich mehr Stellen im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) zu schaffen. „Die Lage beim ASD war Scheele schon seit langem bekannt, nicht nur durch unsere ständigen Mahnungen“,  erklärt dazu Mehmet Yildiz, familienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Aber erst als ein ASD-Leiter stellvertretend für alle MitarbeiterInnen öffentlich anprangert, was Sache ist, wird reagiert. Dabei sind Scheeles Pläne ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn sie ändern nichts daran, dass es immer noch hohe Fluktuation, schlechte Arbeitsbedingungen und bürokratische Hürden wie JUS-IT in den Abteilungen vorherrschen.“ Yildiz hatte bereits mehrfach ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der Situation des ASD vorgeschlagen.

Zu Scheeles Wünschen, eine Kita-Pflicht für Kinder aus so genannte problematischen Familien einzuführen, erklärt Yildiz: „Populistische Schnellschüsse brauchen wir nicht. Solche Versuche dienen nur dazu, bestimmte Familien unter Generalverdacht zu stellen. Statt dezentrale Angebote auszubauen und für ein funktionierendes System zu sorgen, versucht Scheele hier eine Law-and-Order-Politik auf Kosten der Familien durchzudrücken. Das ist ein Zeichen purer Hilflosigkeit.“