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12. Juni 2015 Fraktion Wandsbek

Mehr Angebote der Willkommenskultur in Wandsbek!

DIE LINKE setzt sich auch in der Bezirksversammlung für die praktische Unterstützung von Geflüchteten vor Ort in Wandsbek ein.

Anke Ehlers, gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion: „Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, Geflüchteten eine Perspektive zu schaffen. Hierfür müssen deutlich mehr Ressourcen bereit gestellt werden. Wir brauchen außerdem dringend Alternativen zu der hochproblematischen Unterbringung in Massenunterkünften.“

Der Antrag der Linksfraktion sieht vor allem auf dem Gebiet der Sozialarbeit und der gesundheitlichen Betreuung weitergehende Maßnahmen vor. Die Menschen in den Aufnahmestellen werden bisher mit psychischen und physischen Problemen oft allein gelassen. Durchgehende medizinische und traumapsychologische Betreuung in den Unterkünften ist notwendige Grundbedingung von Inklusion. Auch die Schaffung von unabhängigen Beschwerdestellen und eine Ausweitung der Rechtsberatung sind dringend nötig.

Ehlers weiter: „Hervorheben möchten wir das Engagement vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Das kann jedoch nicht über den gravierenden Mangel an Fachpersonal hinwegtäuschen. Nötig ist eine umfassende Bereitstellung von Ressourcen in Wandsbek, um die Situation der Flüchtlinge und das Zusammenleben im Stadtteil zu verbessern.“

Ein entsprechender Antrag wurde heute in den Sozialausschuss überwiesen. Die Linksfraktion fordert auch weiterhin die regierenden Parteien auf, langfristig finanzielle Mittel bereit zu stellen und sich nicht immer nur hinter selbst gemachten Haushaltsproblemen zu verschanzen.



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