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14. April 2010 Bürgerschaftsfraktion

Linksfraktion kritisiert Gasbetreiber Eon Hanse für Vertragskündigungen

VerbraucherInnen massiv verunsichert

Es sollen 10.000 Haushalte sein, denen in diesen Tagen das Gas gekündigt wird. Gaslieferant Eon Hanse greift zu diesem Mittel, um ohne nähere Begründung schlechtere Vertragsbedingungen durchzusetzen. Die alten Verträge enthalten noch eine unwirksame Preisänderungsklausel. Eon Hanse hatte bereits vor einiger Zeit versucht, diese Verträge loszuwerden - ohne Erfolg.

Kersten Artus, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, kritisiert dieses Vorgehen scharf:

"Die Vertragsmacht auszunutzen, um vielen Haushalten neue Konditionen aufzudrängen, ist inakzeptabel. Wir begrüßen daher die gute und schnelle Aufklärungsarbeit der Verbraucherzentrale Hamburg, die umgehend erklärt hat, dass Eon Hanse mit der Kündigung eine für sie ungünstige Klausel beseitigen will. Unterstützendwert ist, dass die Verbraucherzentrale eine Gaskundengemeinschaft gründet, der sich jede und jeder anschließen kann."

Mit der Gaskundengemeinschaft will die Verbraucherzentrale bessere Konditionen aushandeln - die Einzelnen nie möglich wären. Alternativ kann sich jede Verbraucherin und jeder Verbraucher auf der Website (www.verivox.de) Konditionen von verschiedenen Gasanbietern vergleichen.