Zurück zur Startseite

Kontakt zur Pressestelle

DIE LINKE,
Landesverband Hamburg
Pressestelle,
Martin Wittmaack
Wendenstr. 6 • 20097 Hamburg
presse@die-linke-hamburg.de
+49 -(0)176 - 600 22 592

 
5. April 2011 Bürgerschaftsfraktion

Linksfraktion fordert bessere Hygiene in der Pflege

Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April fordert Kersten Artus, gesundheits- und pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, von allen Hamburger Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie ambulanten Pflegediensten, die Hygienestandards zu überprüfen und zu verbessern.

Fast alle Krankenhäuser nehmen an der "Aktion Saubere Hände" teil, aber nur zwei Alten- und Pflegeheime beteiligen sich an der bundesweiten, freiwilligen Aktion. Das ergab eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Kersten Artus, die jetzt vorliegt (Drucksache 20/76). Dabei führen  Krankenhausinfektionen zu längeren Liegezeiten und gefährden die Gesundheit von Patientinnen und Patienten.

Kersten Artus erklärt dazu: "Es ist kritikwürdig, dass Asklepios Barmbek nicht an der Aktion teilnimmt - und das nicht mal begründet. Gleiches gilt für die Praxisgemeinschaft Bergedorf. Dass sich bislang nur zwei Alten- und Pflegeheime in Hamburg daran beteiligen, ist unverständlich. Problematisch und unzureichend ist, dass es keine einrichtungsübergreifende Erfassung der Anzahl von betroffenen Patientinnen und Patienten gibt. Die wenigen Fälle, in denen die Behörde laut Senatsantwort Mängel festgestellt und Bußgelder angeordnet hat, dürften nur die Spitze des Eisberges sein."

Die Linksfraktion erwartet, dass in einem Monat, am 5. Mai - dem internationalen Tag der Händehygiene - erheblich mehr Einrichtungen ihre Bereitschaft erklären, an der Aktion teilzunehmen, und die Krankenhäuser sich zu 100 Prozent beteiligen. Kersten Artus weiter: "Ich fordere den Senat auf, sich dafür einzusetzen, dass die Beteiligungsquote der Pflegeeinrichtungen und -dienste steigt. Ich werde die Leitung von Asklepios Barmbek und der Praxisgemeinschaft Bergedorf anschreiben und Sie persönlich bitten, sich der Aktion anzuschließen."