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3. März 2013 Bürgerschaftsfraktion

Links wirkt: Bäderland lässt Kinder- und Jugendgruppen nun doch nach 16 Uhr schwimmen

© CC BY-SA 3.0: Wikipedia-DE-Benutzer: Pron Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Alsterschwimmhalle2.jpg

Nach Informationen der Fraktion DIE LINKE haben der Senat und der städtische Schwimmbad-Betreiber Bäderland teilweise eingelenkt und verzichten vorübergehend darauf, dass vergünstigt eingelassene Kindergruppen die Schwimmbäder vor 16 Uhr verlassen müssen. Die zeitliche Befristung für Gruppen aus Kitas, Jugendhäusern und anderen Einrichtungen wird vorerst nicht durchgesetzt.

„Wir sind froh, dass wir mit unserem Druck auf den Senat dazu beigetragen haben, dass arme und benachteiligte Kinder weiterhin in Gruppe schwimmen gehen können“, erklärt Mehmet Yildiz, kinder-, jugend- und familienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Allerdings gibt es weiterhin Diskussionsbedarf. Durch den Ganztagsschulausbau wird es den Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit auch weiterhin schwer fallen, vor 16 Uhr im Schwimmbad zu sein, um die Ermäßigung zu bekommen.“

DIE LINKE hatte kritisiert, dass betroffene Einrichtungen nach den Neuregelungen praktisch keinen rabattierten Zugang zu den Schwimmbädern mehr bekommen. Nun wurde zumindest davon abgesehen, dass diese Gruppen die Schwimmbäder bis 16 Uhr  verlassen müssen. Allerdings bleibt insbesondere die Preiserhöhung um 50 Prozent pro Kind weiter erhalten. „Das ist völlig indiskutabel“, so Mehmet Yildiz. „Wenn der Senat das für Teilhabe und Chancengleichheit hält, dann sehe ich schwarz. Damit wird die offenen Kinder- und Jugendarbeit noch einmal von Senator Scheele zur Kasse gebeten, nachdem gerade erst 3,5 Millionen Euro weggekürzt worden sind. Und wieder trifft es die Familien und ihre Kinder, die sich diese Freizeitbeschäftigung anders nicht leisten können.“