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9. Dezember 2009 Fraktion HH-Mitte, Stadtteilgruppe St. Pauli

Linke weiterhin konsequent gegen Yuppisierung im „Bernhard-Nocht-Quartier“

Derzeit laufen die Planungen für das so genannte „Bernhard-Nocht-Quartier“. Der Investor Köhler & von Bargen will die Häuser Bernhard-Nocht-Straße 65-87 und Erichstraße 13-19, 29/35 sanieren, modernisieren und zum Teil abreißen. Neue Häuser mit 78 Wohnungen sind vorgesehen, als Eigentums- und/oder frei finanzierte Mietwohnungen.

In den Medien wird zunehmend der Eindruck erweckt, auch DIE LINKE stimme wie die CDU, SPD, GAL und FDP den Plänen von Köhler & von Bargen zu. Dies ist mit Nichten der Fall.

Als BezirkspolitikerInnen nehmen wir zwar an Zusammenkünften von Investoren und Verwaltungsangestellten teil, doch daraus lässt sich weder schließen, dass wir engstens mit Investoren zusammenarbeiten, noch, dass wir ihnen irgendwelche Zugeständnisse machen. Eine Teilnahme an solchen Terminen ist für unsere Fraktion Voraussetzung, um rechtzeitig politische Gegenpositionen aufzubauen und um ggf. frühzeitig gegenüber der Bezirkskoalition und der Verwaltung ablehnende Haltungen zum Vorhaben zu entwickeln.

Unsere Ablehnung der Pläne des Investors für das Bernhard-Nocht-Quartier haben wir von Beginn an deutlich gemacht und dies in der Öffentlichkeit, zum Beispiel in einer Sonderausgabe der „Sankt PauLinX“, dem Organ unserer St. Pauli-Stadtteilgruppe, kundgetan. Bernhard Stietz-Leipnitz, Fraktionsvorsitzender der Bezirksfraktion DIE LINKE: „Was die Stadt dringend braucht, sind bezahlbare Sozialwohnungen statt Profitobjekte für Investoren. Wir lehnen eine weitere Gentrifizierung des Viertels ab.“

Für Anfang Dezember war ein Bauantrag für das Bernhard-Nocht-Quartier zur Abstimmung im Bauausschuss der Bezirksversammlung vorgesehen. Diese wurde jedoch vertagt. DIE LINKE bleibt aber dabei: Solange der Investor Köhler & von Bargen nicht von seinem Vorhaben abweicht, Eigentums- und Luxuswohnungen zu bauen und kein Platz für Sozialwohnungen vorgesehen ist, wird die DIE LINKE gegen das Bauvorhaben „Bernhard-Nocht-Quartier“ stimmen.

 

Kontakt Bernhard Stietz-Leipnitz, Telefon 040/24 57 40