Zurück zur Startseite
Autor/inn/en:

Kontakt zur Pressestelle

DIE LINKE,
Landesverband Hamburg
Pressestelle,
Martin Wittmaack
Wendenstr. 6 • 20097 Hamburg
presse@die-linke-hamburg.de
+49 -(0)176 - 600 22 592

 
26. Juli 2009 Pressestelle

LINKE unterstützt Hungerstreik in Berlin gegen Gewalt und Unterdrückung im Iran

Am 24. und 25. Juli treten ehemalige politische Gefangene der islamischen Republik Iran in einen Hungerstreik am Brandenburger Tor in Berlin. Sie möchten dadurch ihre Solidarität mit den protestierenden Menschen im Iran zum Ausdruck bringen und fordern mit ihnen die Freilassung aller politischen Gefangenen sowie die Abschaffung der Todesstrafe und Folter.

Zaman Masudi, eine der vier LandesprecherInnen der LINKEN in Hamburg, wird an diesem Hungerstreik teilnehmen. Sie hat als Iranerin selbst die Gewalt und Grausamkeit des islamischen Staates in den 80iger Jahren am eigenen Leib erfahren, als sie für die demokratischen und gewerkschaftlichen Rechte und besonders auch für die Rechte der Frauen im Iran gekämpft hat. Sie konnte nur überleben, weil sie aus ihrem Land geflohen ist und nach Anerkennung ihres politischen Asyls in der Bundesrepublik ein neues Leben aufgebaut hat.

„Die Massendemonstrationen der vergangenen Wochen im Iran wurden wieder mit der brutalsten staatlichen Gewalt des islamischen Regimes durch Militär und der paramilitärischen Organisation „Basidschi“ niedergeschlagen. Mehrere Demonstranten wurden getötet, viele verletzt und Hunderte verhaftet, viele sind verschwunden“, so Zaman Masudi.

Landessprecherin Karin Haas> ergänzt: „Nach den Massenprotesten werden gegenwärtig viele Oppositionelle verfolgt mit abendlichen Hausdurchsuchungen, überraschenden Verhaftungen und dem Verschwindenlassen von Menschen. Die Gefangenen sind schlimmster psychischer und physischer Gewalt ausgesetzt.“

Die Hamburger LINKE erklärt sich solidarisch mit dem Widerstand der Bevölkerung im Iran und den iranischen MitbürgerInnen im Hungerstreik und fordert mit ihnen die Freilassung aller politischen Gefangenen und die Herstellung demokratischer Zustände im Iran.