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3. April 2009 Fraktion Wandsbek

LINKE gegen Bebauung Hinsenfeld

 

Am 24. März fand ein Treffen der Wandsbeker Bezirksfraktionen, den Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen die Bebauung des Hinsenfelds und Staatsrat Maaß(GAL) aus der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt(BSU) statt.

Auf diesem Treffen wurde mehr als deutlich, dass die GAL entgegen anders lautenden Berichten in keinster Weise gegen die Bebauung des Hinsenfelds ist. Staatsrat Maaß machte deutlich, dass es ihm und der von Anja Hajduk (ebenfalls GAL) geführten Behörde darum gehe, die Bebauung möglichst rasch umzusetzen.

 

Einzig die Wandsbeker Linksfraktion stellte sich hinter die Initiative.

Vasco Schultz(32) Bezirksabgeordneter der LINKEN aus Wandsbek dazu: “Wasser predigen und Wein trinken: Die GAL hat spätestens mit dem Bau des Kohlekraftwerks in Moorburg ihre Unschuld verloren. Das setzt sich nun konsequent beim Hinsenfeld fort. Besonders bedenklich ist, dass sie nach außen immer noch behauptet, gegen die Bebauung zu sein obwohl intern bereits die Bagger bestellt sind.“

Das Hinsenfeld in Lemsahl-Mellingstedt umfasst eine Fläche von knapp 21ha und wird derzeit vor allem landwirtschaftlich genutzt. Sie stellt deshalb an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein einen wichtigen Rückzugsraum für bedrohte Tiere und Pflanzen dar.

„Hinter den Kulissen ist allen Beteiligten klar, dass die Bebauung im Grunde ein Millionengeschenk für den Grundeigentümer, die Robert Vogel GmbH und Co. KG, ist. Die grüne Stadtentwicklungsbehörde macht sich so die Profitinteressen eines Einzelnen zu eigen. Das lehnen wir kategorisch ab!“, so Vasco Schultz weiter.

Für Rückfragen: Vasco Schultz unter Telefon: 0173-58 408 37