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24. September 2014 Bürgerschaftsfraktion

LINKE fordert Rechtsanspruch auf Masterstudienplatz

Vorlesungssaal / By Sane (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Auch in diesem Wintersemester werden erneut tausende Studierwillige von den Hamburger Hochschulen abgewiesen.  So kamen an der Universität Hamburg im Wintersemester 2013/2014 auf circa 5.200 Studienplätze fast 45.000 Bewerbungen. In den kommenden Jahren werden voraussichtlich noch weniger junge Menschen ein Studium in Hamburg aufnehmen als bislang. So soll die Zahl der Studienanfänger an der Universität Hamburg von 8.448 im Jahr 2013 auf 8.069 im Jahr 2016 zurückgehen – ein Minus von 379 Plätzen bzw. 4,5 Prozent. An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, der HafenCity Universität, der Hochschule für bildende Künste, der Hochschule für Musik und Theater und der Technischen Universität fallen 2016 insgesamt 1.170 Studienanfängerplätze weg.
 
Gut drei Viertel der BachelorabsolventInnen streben den Studienabschluss Master an, entsprechend müssen weitaus mehr Masterstudienplätze geschaffen werden. „Das Problem sind nicht die vielen Studierenden, sondern es ist der Geldmangel der Hochschulen“, so die Kritik von Dora Heyenn, Fraktionsvorsitzende und hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. „Wir sind gegen Einschränkungen und Begrenzungen bei den Masterstudiengängen. Es muss in einer Stadt wie Hamburg möglich sein allen Bachelorstudierenden, die dies wünschen, ein zweijähriges Hochschulstudium zu ermöglichen. Der Master muss für jeden und jede ohne Beschränkung studierbar sein“.