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18. April 2013 Bürgerschaftsfraktion

Lesetage: Einschüchterungsversuche des Energieriesen

Plakat: Alternative Lesetage in Hamburg: Lesen ohne Atomstrom

Trotz seit Jahren wachsender Kritik unterstützt die Freie und Hansestadt Hamburg auch in diesem April wieder die „Vattenfall-Lesetage“. Wie die Medien nun berichten, hat der Energiekonzern Vattenfall wiederholt versucht, AutorInnen und UnterstützerInnen der Gegenveranstaltungen unter Druck zu setzen, damit sie sich von den alternativen Lesetagen distanzieren. „Wir haben es hier mit einem ausgewachsenen politischen Skandal zu tun“, erklärt dazu Norbert Hackbusch, Vorsitzender des Kulturausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft. „Die Stadt arbeitet nicht nur im Kulturbereich eng mit Vattenfall zusammen – sie kann und darf ein solch übles Verhalten nicht unkommentiert lassen.“

Der Kulturausschussvorsitzende forderte Senatorin Kisseler auf, im Rahmen der nächsten Ausschusssitzung Auskunft zu diesen Vorgängen zu geben. „Besorgniserregend finde ich außerdem, dass auch noch der Vorwurf im Raum steht, dass die SPD-Fraktion sich vor den Vattenfall-Karren hat spannen lassen“, so Hackbusch. „Wir werden darauf bestehen, dass sich der Senat zu den Vorwürfen verhält.“