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30. Juli 2010 Bürgerschaftsfraktion

Legalize it! Gesundheitspolitikerin sprich sich für Entkriminalisierung von Cannabis-KonsumentInnen aus

Die Mehrheit der Bevölkerung spricht sich laut einer aktuellen EMNID-Umfrage für einen entspannteren Umgang mit Cannabis-KonsumentInnen aus.

Kersten Artus, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft freut sich über dieses Ergebnis: "Die schlimmste Nebenwirkung des Cannabis-Konsums war bislang die Strafverfolgung", sagt sie. "Zwar will niemand die Risiken des Rauschmittels Cannabis herunterspielen, aber sie wurden in der Vergangenheit regelmäßig überdimensioniert abgebildet. Dies gilt auch für den Verdacht auf Cannabis als Einstiegsdroge für Heroin. Die derzeit noch bestehenden Verbote führen in Bezug auf Cannabis lediglich dazu, dass eine seelische und körperliche Abhängigkeit viel zu spät medizinisch behandelt wird, weil Betroffene kriminalisiert und in die Isolation gedrängt werden. Rund vier bis sieben Prozent aller Cannabis-KonsumentInnen entwickeln eine Abhängigkeit. Bei Nikotin hingegen sind es 85 Prozent aller RaucherInnen", sagt Artus abschließend.