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6. April 2010 Bürgerschaftsfraktion

KZ-Gedenkstätte Neuengamme geschändet

Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. wurde das Mahnmal der KZ-Gedenkstätte am gestrigen Ostermontag mit rechtsradikalen Symbolen und Parolen beschmiert.

"Die Fraktion DIE LINKE ist entsetzt und besorgt über diesen Vorfall. Es ist erschreckend und alarmierend, dass Neofaschisten sich mit ihren menschenverachtenden und volksverhetzenden Parolen immer weiter vorwagen. Die Gefahr und Bedrohung die durch Neonazis verbreitet wird muss deutlich benannt werden. Politik und Zivilgesellschaft müssen entschlossen gegen Rechts vorgehen. Jedes öffentliche Zeichen, so wie am Karfreitag die über 200 Demonstrantinnen gegen die Neonazikonzerte in Moorburg, ist wichtig. Wir unterstützen ausdrücklich die Forderung der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme an den Bezirk Bergedorf, Maßnahmen zu ergreifen, dass eine solche Schändung nicht wieder vorkommt", erklärt Norbert Hackbusch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und kulturpolitischer Sprecher.

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme und besonders das dortige Mahnmal sind ein Ort den viele Menschen aufsuchen, um sich die grausamen Verbrechen der NS-Zeit zu vergegenwärtigen. Für viele und ganz besonders für Überlebende, Angehörige und Hinterbliebene ist es ein Ort des Gedenkens und der Trauer.