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10. April 2014 Fraktion Wandsbek

Keine Tagesaufenthaltsmöglichkeit für die Wohnunterkunft Litzowstraße

Eine vorübergehende Nutzung des ehemaligen Bürgerhauses und der übrigen Gebäude auf dem Grundstück Wandsbeker Allee ist nicht möglich. Das geht aus einer Antwort der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) und des Bezirksamtes Wandsbek hervor.


Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte am 23.01.2014 auf Initiative der Linksfraktion einen entsprechenden Antrag beschlossen. Begründet wird die Ablehnung mit einer Einsturzgefährdung der leerstehenden Häuser
Wandsbeker Allee 55 und 55 a und der fehlenden Verkehrssicherheit des ehemaligen Bürgerhauses Wandsbeker Allee 53.


Dazu Julian Georg, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion: „Mit einer vorübergehenden Nutzung der benachbarten Gebäude als Tagesaufenthaltsmöglichkeit hatten wir gehofft, die Platzprobleme in der Wohnunterkunft Litzowstraße zu beheben. Eine menschenwürdige
Unterkunft verlangt auch Aufenthaltsräume für Kinder und Erwachsene. Ich bedauere, dass diese Möglichkeit nicht realisiert werden kann“.


Auf dem Grundstück Litzowstraße 30 neben dem Staatsarchiv werden seit Ende Dezember 2013 auf engstem Raum 110 Menschen in Wohncontainern untergebracht. Die Unterkunft besteht aus fünf 2-geschossigen Wohncontainerblöcken und ist geplant für Zuwanderer und Flüchtlinge. Auf etwa 12 qm werden 2-3 Personen untergebracht. In der Wohnunterkunft gibt es nur einen Gruppenraum von ca. 24 qm, der auch nur der Verwaltung bzw. für Besprechungen zur Verfügung steht. Als weitere Möglichkeit wird der Standort Walddörfer Str. 91 geprüft. Das leerstehende Schulgebäude wird gegenwärtig als zusätzlicher Standort für eine Wohnunterkunft untersucht und könnte auch für die Bewohner der Litzowstraße Räumlichkeiten anbieten. Nachteilig für eine Nutzung als Tagesaufenthaltsstätte dürfte die größere Entfernung zur Litzowstraße sein.