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18. Juni 2015 Bürgerschaftsfraktion

Kein Geld für Breitensport: Schwimmbad St. Pauli am Sonntag geschlossen

via Wikimedia Commons

Das Schwimmbad Budapester Straße auf St. Pauli bleibt nach einer aktuellen Entscheidung des Betreibers zukünftig an Sonntagen für die Öffentlichkeit geschlossen. Das sorgt für Beschwerden von den AnwohnerInnen. Der städtische Schwimmbad-Betreiber Bäderland begründet die Schließung damit, dass sich der Sonntagsbetrieb nicht mehr lohne.

Dem ist die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft mit einer Schriftlichen Kleinen Anfrage (Drs.: 21/605) nachgegangen und hat herausgefunden, dass das Bad wegen einer Summe von 2.400 Euro monatlich geschlossen bleibt. Die Sonntagsschließung betrifft besonders Familien mit Kindern, die das Bad an freien Wochentagen nutzen müssen. Hierzu erklärt Mehmet Yildiz, sportpolitischer Sprecher der Bürgerschaftsfraktion:

„Während der Senat mal eben bereit ist, bis zu 70 Millionen für eine irrwitzige Olympiabewerbung zu verpulvern, wird wegen einer mickrigen Summe ein Schwimmbad dicht gemacht. Dabei ist es entgegen der Behauptungen an Wochenenden nach wie vor gut besucht. Der Senat sucht nur nach fadenscheinigen Gründen, um Stück für Stück die breitensportliche Infrastruktur abzubauen. Stattdessen will man ein milliardenschweres 16-Tage- Prestigeprojekt Olympia ausrichten. Das ist unverantwortlich und hat mit Sportstadt gar nichts zu tun.“