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28. Januar 2009 Fraktion Wandsbek

Kahlschlag am Bramfelder See

Die Wandsbeker Bezirksversammlung beschloss in ihrer Sitzung am 26. Januar mit den Stimmen von CDU, FDP, SPD und GAL gegen die Stimmen der LINKEN einen Antrag der FDP, der vorsieht, den „dichten Wildwuchs“ am Ufer radikal zu entfernen, weil der Spaziergängern angeblich „den Blick auf den See“ nimmt und außerhalb eines Naturschutzgebiets nichts zu suchen habe.

In einer Stellungnahme der Bramfelder Stadtteilgruppe des NABU, der sich in enger Abstimmung mit der Hamburger Verwaltung seit Jahren um das Gebiet kümmert, heißt es unter anderem: „Ein umfassender Rückschnitt wäre kontraproduktiv und würde die eingesetzten Gelder und das ehrenamtliche Engagement sinnlos machen.“

Vasco Schultz (32), Bezirksabgeordneter der LINKEN dazu: „Wir teilen ausdrücklich die Auffassung des NABU, dass eine gewisse Ufervegetation als innerstädtischer Rückzugsraum für seltene Tier- und Pflanzenarten unverzichtbar ist. Wir alle freuen uns über Singvögel im Sommer oder die weit über Ham-burg bekannte Fledermauskolonie am Bramfelder See. Aber durch derartig brachiale Fällaktionen wird der Lebensraum der Tiere nachhaltig zerstört. Ich finde es traurig, dass nicht einmal die GAL hier ein Problem sieht.“

Die LINKE fordert die Verwaltung auf, diesen Naturfrevel nicht durchzuführen und sich bei Schnittarbeiten am Bramfel-der See an die bewährte Zusammenarbeit mit dem NABU zu halten.

Für Rückfragen: Vasco Schultz unter Telefon: 0173-58 408 37