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7. November 2012 Bürgerschaftsfraktion

Jubelmeldungen zur Ausbildungsbilanz in Hamburg sind völlig haltlos

In der heute vorgestellten „Hamburger Ausbildungsbilanz 2012“ von Arbeitsagentur, Schulbehörde, Handels- und Handwerkskammer wird die wichtigste Zahl der Ausbildungsbilanz von den Vertretern von Arbeitsagentur, Schulbehörde, Handels- und Handwerkskammer verschwiegen, kritisiert Dora Heyenn, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Nur 44 Prozent der gut 8.300 bei der Arbeitsagentur gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber haben einen Ausbildungsplatz bekommen. Diese 8.300 jungen Leute sind alle von der Arbeitsagentur nach eingehenden psychologischen und medizinischen Tests als ausbildungsgeeignet eingeschätzt worden. Trotzdem haben 56 Prozent dieser Bewerberinnen und Bewerber keinen Ausbildungsplatz erhalten, das sind immerhin 4.600 Menschen.

Weiter sagte Dora Heyenn: „Wie die Behörden- und Kammervertreter angesichts von nur 44 Prozent auf einen Ausbildungsplatz vermittelten Bewerberinnen und Bewerber von einer ‚überwiegend positiven Bilanz‘ oder von einem ‚zunehmende Mangel an Bewerbern‘  sprechen können, ist unfassbar.“ Der SPD-Senat müsse kräftig die Ärmel aufkrempeln, um seine Ausbildungsversprechen einzulösen, erklärte die Fachabgeordnete. „Zuallererst muss er deutlich mehr vollqualifizierende Ausbildungsplätze im Hamburger Ausbildungsmodell anbieten.