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4. Juli 2012 Bürgerschaftsfraktion

Jenfelder Au: Zu wenig Sozialwohnungen in Wandsbeks größtem Wohnungsbauprojekt

An der Jenfelder Au stellen heute VertreterInnen des Bezirksamtes, der Finanzbehörde und der Sprinkenhof AG Wandsbeks größtes Wohnungsbauprojekt vor, das angeblich für ein breites Publikum erschwinglich sein soll. Angesichts der zu erwartenden Mieten kommen erhebliche Zweifel auf: DIE LINKE hat von Anfang kritisiert, dass weniger als 10 % des Projekts geförderter Mietwohnungsbau sein werden. Von den mehr als 700 Wohnungen sind nur 50 bis 60 preisgünstige Sozialwohnungen geplant. Nach Auffassung der LINKEN hat die Finanzbehörde mit ihrer Grundstückspreispolitik erheblich zu dieser negativen Entwicklung beigetragen.

Der Planungsausschuss Wandsbek hat auf Vorschlag der Bezirksverwaltung und der LINKEN von der Finanz- und Stadtentwicklungsbehörde einen Verzicht auf die deutlich zu hohe Preisvorgabe verlangt, bisher offenbar ohne Erfolg.

Dazu erklärt Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE: "Das größte Wandsbeker Wohnungsbauprojekt mit dem geringsten Anteil an gefördertem Wohnungsbau ist kein Ruhmesblatt für die Wohnungspolitik des Senats. An der Jenfelder Au zeigt sich, dass selbst die bescheidenen Ziele für den öffentlich geförderten Wohnungsneubau so nicht zu erreichen sind. Wir benötigen überall eine deutliche und dauerhafte Erhöhung der Neubauzahlen, vor allem im 1. Förderweg."

Der Fachsprecher der LINKEN im Planungsausschuss Wandsbek, Rainer Behrens, ergänzt: "Unverzichtbar sind für uns absolute Planzahlen für den geförderten Wohnungsbau, die Absicherung der Sozialwohnungen durch städtebauliche Verträge und angemessene Konditionen, also moderate Preise für städtische Grundstücke."