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9. Februar 2011 Pressestelle

Integration fördern heißt kulturelle Begegnung als Bereicherung anzuerkennen!

In Steilshoop hat jede fünfte Person einen nicht-deutschen Pass, ein weiteres Fünftel sind Menschen mit Migrationshintergrund und einem deutschen Pass. Anders als Sarrazin in seinem Buch behauptet, besteht ein überwiegendes Interesse in der neuen Gesellschaft anzukommen, diese aber auch zu gestalten. Diesen Prozeß zu fördern bedarf es eines gegenseitigen Interesses an Herkunft und Kultur.

Jan Rübke, Kandidat DIE LINKE im Wahlkreis 12, erklärt dazu: „Deutschland braucht eine offene Migrations- und Integrationspolitik. Integration ist keine Einbahnstraße – nur die offene und respektvolle Begegnung der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur kann zu einer echten Integration führen, bei der Grund- und Menschenrechte respektiert werden.“

Integration darf keine Unterordnung unter eine so genannte Leitkultur sein. Wir brauchen einen Chance für alle Menschen sich gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben beteiligen können. Alle Beteiligten müssen vor individueller oder kollektiver Ausgrenzung und Diskriminierung geschützt werden. Wir brauchen eine Kultur des Willkommens, der gegenseitige Akzeptanz und des kulturellen Austausches.

Die LINKE ruft auf zu kultureller Begegnung und vielfältigen Gesprächen im Rahmen der Veranstaltung „Migration & kulturelle Vielfalt in Hamburg“, am 11. Februar 2011, 19 Uhr, im ARMADA Festsaal Gründgensstr. 26 22309 Hamburg (Steilshoop). Es sprechen Jan Rübke (Direktkandidat für die Bürgerschaft), Irfan Gündogan (Geschäftsführer ARMADA Festsaal), Mehmet Yildiz (Bürgerschaftsabgeordneter), Jan van Aken (Bundestagsabgeordneter).