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14. Dezember 2009 Bürgerschaftsfraktion

Impfaktionen in Hamburger Alten- und Pflegeheimen? LINKE fordert sofortigen Stopp!

Kersten Artus, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, kritisiert die Absichten der Gesundheitsbehörde, ab kommendem Jahr mit mobilen Impfstationen in den Alten- und Pflegeheimen die Insassen und Insassinnen gegen den H1N1-Virus (Schweinegrippe, Neue Grippe) zu impfen:

„Bei über 60-jährigen Menschen wird von einer Grundimmunisierung ausgegangen, deswegen ist das Impfen nicht erforderlich. Der Senat bleibt augenscheinlich auf seinen Impfbestellungen sitzen. Es ist ein Skandal, wenn jetzt der Senat jetzt eine Bevölkerungsgruppe den auch für sie überflüssigen Impfstoff verabreicht. Wir fordern den sofortigen Stopp dieser Planungen.“

Artus verweist auf den bislang harmlosen Verlauf der Schweinegrippe. Die Bevölkerung habe zudem ein gesundes Verhalten gezeigt und sei dem Aufruf zur Massenimpfung nicht gefolgt. Nun auch noch gegenüber relativ wehrlosen Menschen den Eindruck zu erwecken, es werde mit einer Impfung Gutes für sie getan, schürt nur den sich immer weiter erhärtenden Verdacht, dass der Senat einer gigantischen PR-Aktion der Pharma-Industrie auf den Leim gegangen und an einen Knebelvertrag gebunden ist.

Kersten Artus kündigt eine Große Anfrage zur Schweinegrippe an: Die Vertragsbedingungen, die Kosten und Impf-Dokumentationen sollen detailliert vom Senat dargestellt werden.