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29. November 2012 Bürgerschaftsfraktion

HVV paradox: Je erfolgreicher er wird, desto mehr Geld will er von seinen Fahrgästen

Die Fahrgastzahlen und die Einnahmen des HVV steigen kontinuierlich, die Preise werden trotzdem weiter erhöht. Mittlerweile steigen die Fahrpreise sogar schneller als die Kfz-Kosten, wie die amtlichen Statistiken zeigen. „Während die Stadt ohne mit der Wimper zu zucken sehr viel öffentliches Geld  in Straßenbauprojekte steckt, ist sie beim HVV knauserig“, kritisiert Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Hier sollen die Kunden/-innen selbst den weiteren Ausbau zahlen. So wird das umweltpolitisch erforderliche Umsteigen vom Auto auf Bus und Bahn nicht gelingen.“ Auch sozialpolitisch sei die Preiserhöhung ein Desaster, so die Fachabgeordnete: „Ganz Hamburg spricht über Altersarmut,  doch Senat und HVV wollen für das Senioren/-innenticket fast 50 Euro mehr im Jahr haben.

DIE LINKE lehnt die Fahrpreiserhöhung ab. „Um den Zugang zur Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen abzusichern, müssen in einem ersten Schritt die Beiträge für Menschen mit geringem Einkommen gesenkt werden“, erklärt Sudmann. „DIE LINKE schlägt vor, dafür  die Zuschüsse der Stadt an den HVV um 20 Millionen Euro zu erhöhen.“ Das entspricht der Summe, die der HVV jährlich allein durch die steigenden Fahrgastzahlen einnehmen wird. Sudmann: „Egal, ob die Seniorin aus Billstedt, die Schülerin aus Eimsbüttel  oder der Hartz IV-Bezieher aus Altona, sie alle werden davon profitieren.