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5. Dezember 2010 Bürgerschaftsfraktion

HSH Nordbank – Nonnenmacher verlangt Abfindung

Nach neuesten Medienberichten soll Nonnenmacher eine Abfindung in einer Größenordnung von 4,8 Mio. Euro verlangen, die ihm vertraglich zustehen würde.

Es war zu erwarten, dass eine solche Forderung kommen wird. Jemand, der sich die Arbeit zusätzlich mit 2,8 Mio. Euro hat vergolden lassen, wird nicht ohne Anspruchsforderungen seinen Platz räumen. Letztendlich wird der Steuerzahler die Schlussrechnung vorgelegt bekommen und bezahlen müssen. Dafür habe ich kein Verständnis“, erklärt Dr. Joachim Bischoff, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Kopper, der lange die schützende Hand über Nonnenmacher gehalten hat, nutzt seinen Spielraum bis zum äußersten aus. Branchenkenner sind sich sicher, dass kompetente Banker auch für ein Jahreseinkommen über 500.000 Euro zu bekommen sind. Dieses Pokern um astronomische Einkommen ist unerträglich und inakzeptabel.

Der Sanierungsprozess der Bank hätte von Beginn an in die Hände eines kompetenten Führungsteams gelegt werden müssen. Die Mehrheitseigentümer der Bank, Hamburg und Schleswig-Holstein mit 85 %, haben über Monate hinweg ihre Rechte nicht wahrgenommen, um für eine personelle Erneuerung in der Bank zu sorgen. Die gesamte Fehlentwicklung geht auf das politische Versagen der Eigentümer und auf die unakzeptable Politik des Aufsichtsratsvorsitzenden Kopper zurück.