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25. Mai 2012 Bürgerschaftsfraktion

HSH Nordbank: LINKEN-Abgeordneter kritisiert Schönrednerei

Zur Erklärung der HSH Nordbank, nach der die Bank im 1. Quartal 2012 einen „soliden Start“ hingelegt habe, sagt Norbert Hackbusch, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Diese HSH-Erklärung verdient eine Medaille im Marketing-Quatsch-Sprech-Wettbewerb. Viele schöne Worte, aber inhaltlich ist über die Situation der Bank nicht viel zu erfahren.“

Der Vorstandsvorsitzende Paul Lerbinger hatte die Entwicklung im Kundengeschäft als „robust“ und „zufriedenstellend“ dargestellt, das Neugeschäftsvolumen will man verdoppelt haben. „Wir gehen unseren Weg konsequent weiter“, hatte Lerbinger erklärt.

Dazu Norbert Hackbusch: „Dieses „Wir-sind-auf-einem-guten-Weg“-Gerede ist bei der überaus ernsten Situation, in der sich die Bank befindet, nicht mehr zu ertragen.“ Nach der Bankenmitteilung über das erste Quartal scheine das Institut erneut die öffentlichen Garantien dazu verwendet zu haben, ein vorzeigbares Ergebnis hinbiegen zu können. „Der Konzernüberschuss wird mit 128 Millionen Euro ausgewiesen, passender Weise spricht man in der Bankenerklärung von einem Entlastungseffekt durch die öffentlichen Garantien in Höhe von 131 Millionen Euro. Zudem hat die Bank im 1. Quartal die 500 Millionen Einmalzahlung von der HSH Finanzfonds AöR zurück erhalten, konnte diesen Betrag vereinnahmen und zur Eigenkapitalerhöhung verwenden.“

Hackbusch: „Wir erwarten gespannt die Zahlenveröffentlichung in der kommenden Woche, der erstmalige deutliche Zeitversatz zwischen der Veröffentlichung der Bankenmitteilung gestern und der Veröffentlichung der Zahlen in der kommenden Woche lässt nichts Gutes erahnen.“