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20. November 2012 Bürgerschaftsfraktion

HSH: Endlich Konsequenzen aus Koppers Gebaren ziehen!

Laut Medienberichten läuft am 15. Dezember eine Frist ab, innerhalb derer die HSH-Nordbank etwa vier Millionen Euro Zusatzprämie vom ehemaligen Vorstand Dirk Nonnenmacher zurückfordern könnte, wenn diesem Verfehlungen innerhalb seiner Vorstandstätigkeit nachgewiesen werden können. Zumindest war eine solche Klausel in den Abfindungsvertragswerken ausdrücklich von den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein verlangt worden. Nun stellt sich heraus, dass diese Klausel offensichtlich nicht in den Verträgen steht. „Dass diese von den Ländern verlangte Klausel nicht in die Abfindungsvereinbarung aufgenommen wurde, ist schon dreist“, kommentiert Norbert Hackbusch, finanz- und haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Niemand kann mir weismachen, dass man das einfach ,vergessen' hat.

Hackbusch vermutet vielmehr, „dass die Interessen der Länder und damit der Steuerzahler/-innen Herrn Kopper überhaupt nicht interessieren“. Bereits beim aktuellsten Wechsel des Vorstandsvorsitzenden waren die Eigentümer lediglich nachträglich informiert worden und nicht in den Entscheidungsprozess einbezogen worden. „Es ist dringend geboten, dass die Länder als Haupteigentümer endlich Konsequenzen aus dem gutsherrlichen Gebaren Koppers ziehen“, so Hackbusch. „Sie sind es den Bürgern und Bürgerinnen, die die Last zu tragen haben, mehr als schuldig!