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14. August 2013 Bürgerschaftsfraktion

„HHLA hat ihre Kostenstruktur nicht im Griff“

Norbert Hackbusch

Die Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft (HHLA) hat heute ihr Ergebnis für das erste Halbjahr 2013 präsentiert. Demnach stiegen zwar die Umsatzerlöse leicht von 566,3 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2012 auf jetzt 575,2 Millionen, jedoch sank das Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter um 31 Prozent von 42 auf 29 Millionen Euro. Die Investitionen sanken ebenfalls, um 30,5 Prozent von 81,9 auf 56,9 Millionen Euro. „Der Ergebniseinbruch gibt Anlass zur Sorge“, erklärt dazu Norbert Hackbusch, finanz- und haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Der Konzern scheint seine Kostenstruktur nicht im Griff zu haben.“

Zudem hat das Unternehmen seine Investitionstätigkeit stark zurückgefahren. „Investiert wurde offensichtlich schwerpunktmäßig im Segment Container, und das vor allem in ausländischen Niederlassungen“, so Hackbusch. „Die Veränderungen der cash-flow-Kennziffern aller Bereiche (Betriebliche Tätigkeit, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit) lassen auf eine zunehmende Anspannung der Liquiditätslage schließen. Das Unternehmen scheint zunehmend von seiner Substanz zu leben.“ Die HHLA-Verantwortlichen würden sich in der Sitzung des Ausschusses Öffentliche Unternehmen am kommenden Freitag einigen Fragen stellen müssen, kündigte der Haushaltspolitiker an.